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Ruck – Stiftung des Aufbruchs

Die Ruck-Stiftung des Aufbruchs wurde 2007 gegründet, um sich einzusetzen für bürgerliches Engagement und eine Gesellschaft der Selbstverantwortung und Solidarität.

Die Stiftung initiiert vorwiegend eigene Projekte, unterstützt im Einzelfall aber auch andere, die sich einen Ruck geben und durch ihr Handeln zeigen, dass sie sich aktiv einbringen wollen in Prozesse der Umgestaltung.

Die Ruck-Stiftung fokussiert in ihrer Arbeit seit Jahren das Thema Frühkindliche Bildung durch Elternbildung, das in den die Projekten VIVA FAMILIA! sowie SPRACHFÖRDERUNG UND KREATIVPROJEKTE für Flüchtlingsfamilien umgesetzt wird.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Henne oder Ei (Teil 2)

Alleine deshalb, weil diese Bürger-Staats-Beziehung nichts mit Selbstverantwortung und Selbstbewusstsein zu tun hat? Das ist nicht zu erwarten, vielmehr muss der Staat selbst das Schrittmaß für den Bürger vorgeben, in dem er sich einschränkt und dadurch diesem Entfaltungsmöglichkeiten überlässt, sein Leben selbst zu bestimmen.

Vergegenwärtigt man sich für einen Moment unsere Gesellschaft als einen Körper, so wird jeder Betrachter dieses Bildes sofort begreifen, dass nicht jede Zelle dieses Körpers vom Gehirn aus gesteuert und kontrolliert werden kann. Vielmehr ist jede Zelle autonom und doch bilden alle Zellen das Ganze, indem sie mit anderen Zellen kommunizieren und ihre Erfahrungen an diese Zellen, aber auch an das Gehirn weitergeben.

Die allein durch die bewusste Wahrnehmung des Gehirns entstehenden Störungen werden bis zur möglichen, aber vom Menschen nicht gewünschten Kapitulation seiner zerebralen Fähigkeiten von den Zellen des Körpers korrigiert und einer Heilung zugeführt. Am Beispiel des Körpers und seiner Zellen kann der Bürger lernen, was Selbstvertrauen, Verantwortung, Zuversicht und Zuverlässigkeit vermag, und zwar jeder Bürger für sich und in der Gemeinschaft. Man muss nur den Willen haben, sich aufeinander zu verlassen und wissen, dass dieser Wille von der Aufnahme- und Umsetzungsfähigkeit eines anderen Bürgers seine Rechtfertigung erhält.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski