9. Bildungsstörungen

Nicht nur bildungsferne und bildungsfeindliche Bevölkerungsgruppen verhindern die Bildungsaufnahme, sondern auch andere Faktoren, wie Ablenkung, Entertainment, Fernsehen, Computer, insbesondere Computerspiele. Das ist nicht zwangsläufig so, aber sie können dazu geeignet sein, den Bildungszugang zu beeinträchtigen. Dies beruht nicht auf dem Medium selbst, sondern auf der Erziehung zum passiven Menschen durch diese Medien. Der passive Mensch indes ist nicht bildungsfähig, da er all das, was er erfährt, nur unter dem Blickwinkel des Konsumenten zu betrachten vermag. Der bildungsbereite Mensch muss dagegen aktiv sein, mitmachen, sich selbst einbringen, kann dann aber selbstverständlich auch von sämtlichen Freizeit-, Fernseh- und Computerangeboten profitieren, wenn diese ihm Mittel zum Zweck sind, seine Bildungserfahrungen auszuweiten und zu vertiefen, z. B. durch Bildungsreisen, Wissenschaftssendungen und Sprachtraining.

Durch den souveränen Umgang mit allen Aspekten des Lebens schafft sich der gebildete Mensch einen großen Raum, in dem er seine gesellschaftliche Nützlichkeit erfahren kann.

Mehr dazu lesen Sie im nächsten Beitrag …

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski