Bei Gesellschaften heißen die handelnden Persönlichkeiten Organe. Einzelne Körperteile des Menschen werden ebenfalls als Organe bezeichnet. Für unser Zusammenleben haben wir den Begriff Organismus geprägt. Organe organisieren im Mikro- und Makrokosmos.
Selbst in der winzigsten Zellstruktur organisieren sich Moleküle und sorgen für deren Erhalten, kommunizieren aber mit den Organen anderer Zellen zum wechselseitigen Nutzen. So verhält es sich wohl auch in den Gehirnzellen der Menschen, wobei das Produkt der Zellen nicht nur geordnete Bewegungsabläufe produzieren, sondern auch Entschlüsse, Entscheidungen und Irrtümer.
Die in den Gehirnzellen operierenden Organe benötigen Informationen, die es ihnen erlauben, möglichst nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Deshalb ist zur Ausbilanzierung der Gehirnaktivitäten Heilung und Erneuerung, Zuführung von Energie, Erholung, Regeneration, Stärkung des Selbstvertrauens, Verantwortung, Zuversicht, die Ausgewogenheit emotionaler und rationaler Argumente von großer Bedeutung.
Der Mensch muss sich auf sich, d. h. auf die Organe bis in seine kleinste Zelle hinein verlassen können. Der Makrokosmos spiegelt sich im Mikrokosmos. Auch hier gilt, dass handelnde gesellschaftliche Organe mit anderen kooperieren, für Erneuerungen und Zufuhr von Energie sorgen, um ausgewogene Entscheidungen zu treffen, die dem ganzen Körper, heißt dem Volke und letztlich der Menschheit dienen. Planwidriges Agieren einzelner Organe führt zur Isolation und zur Entwicklung eines Krebsgeschwürs, welches alles wieder austrocknet oder den Patienten sterben lässt. Davon hat dann final keiner mehr etwas.
Hans Eike von Oppeln-Bronikowski