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Rosige Zukunft (Teil 2)

Was ist nun zu tun:

  • Einschränkung des Welthandels auf den notwendigen Warenbestand nicht im Sinne der Gewinnmaximierung, sondern des allseitigen Nutzens. Wir benötigen zum Beispiel kein Obst oder Gemüse aus Brasilien, weil wir alles in Europa haben.
  • Einschränkung des Individualverkehrs einschließlich der Flugbewegungen. Wer muss schon Urlaub auf den Cayman Islands machen, es sei denn, es geht ihm darum, Geld in diesem Steuerparadies zu verstecken.

Tourismus ohne konkretes Interesse am Zielort ist Verschwendung an Zeit, Natur und Lebenskraft. Kurzum, es ist bezogen auf den Lebenssinn belanglos, ob wir in den Urlaubsländern dieser Welt gewesen sind oder nicht.

  • Verbot der Verpackung von Obst und Gemüse, insbesondere in Folien jeder Art, generelle Berechnung jeglicher Verpackung zum Zwecke der Abschreckung.
  • Einschränkung des Energieverbrauchs durch Anbringung von Gerätschaften, die den Verbrauch steuern und minimieren sowie weitere Maßnahmen der positiven Energieumwandlung und Einsparung.
  • Anleitung zur Müllvermeidung und Bezuschussung vorbildlichen Verhaltens.
  • Tauschen bzw. Mehrfachnutzung von Gegenständen zur optimalen Auslastung zur Minderung des Verbrauchs und der damit verbundenen umweltrelevanten Kosten.

Geht das? Ja! Es ist auch erfahrungsgemäß gar nicht schwer, wenn man angefangen hat, sich einzuschränken, bei Handlungen zu reflektieren, ob sie sinnvoll sind, und/oder sich zu begnügen und neue Kooperationen des gemeinsamen Nutzens von Gegenständen etc. einzugehen. Wenn das Karussell einmal in Gang gesetzt wurde, macht es jedem Mitreisenden Spaß, selbst zu entde­cken, was alles geht und welche Freiheiten möglich sind: weniger Konsum ist mehr.

Alles, was wir auf diesem Planeten tun, ist von Menschen für Menschen. Es geht überhaupt nicht um kaufen und verkaufen, Geld scheffeln und dieses zu bewahren, nicht um Gewinnmaximierung zum Wohle der Dinge, sondern zum Wohle von Lebenskraft und Lebensfreude. Es geht die kurze Zeit unseres Lebens nicht um den ständigen Ballast von Gegenständen, sondern um Zuversicht und Glück.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski