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Gotteskrieger

„Auf und macht das Banner Licht, ob das Wetter niederbricht, frisch hinausgeschritten, denn wir bleiben immer dar, Christi junge Kämpferschar, er in unserer Mitten…“ So sangen wir einst beim CVJM in Grünhemd und mit Koppel, während wir durch den Nachtwald marschierten, die Stellung einer Pfadfindergruppe überfielen, um deren Wimpel zu erbeuten. Wir waren mutig und stolz und hatten einen Anführer in heller Rüstung: Gottes Sohn Jesus Christus.

Wie der Oberbefehlshaber der jungen Christen Jesus sein muss, ist der Truppenführer der jungen Moslems Mohammed. Hier gibt es keine Unterschiede im Denken und Fühlen, sondern nur schmerzhafte Erfahrungen mit der Gewalt und im Handeln. Wenn es im eingangs zitierten Lied weiter heißt: „…wo wir sind, wo wir gestellt, wird den Herren aller Welt unser Lied gesungen…“ lassen die muslimischen Glaubenskämpfer Waffen sprechen.

Das ist ziemlich feige. Mit Waffen bringe ich andere Menschen nicht nur um, was ein immanenter Widerspruch zu jeder Missionarstätigkeit ist, sondern setze mich in Unrecht vor Gott. Menschen zu töten, ist Unrecht und führt in Verdammnis, ob vor Gott oder vorläufig unter den Menschen.

Natürlich sollen die Menschen untereinander streiten, um das, was sie für Wahrheit halten, mit Liedern, Gebeten und Offenbarungen auszudrücken. Die Wahrheit aber für sich zu reklamieren, ist anmaßend dreist, da diese bei einem wissenden Menschen, nie bei ihm selbst liegen kann. Der ihn durch Wort und Tat lästernde Mensch kann Gott nie begegnen und kommt auch sicherlich nicht ins Paradies. Ob er in die Hölle kommt, vielleicht. Aber das ist auch egal.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski