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PHILANTHROPIC INDUSTRIES

„Philanthropic Industries“ klingt fremd. Dies aber nur solange, bis gesellschaftlich wahrgenommen wird, welche Bedeutung philanthropische Unternehmen in der Zukunft gewinnen können und bis die schrittweise Umsetzung der Idee versucht wird. Einen fertigen, allumfassenden Entwurf der philanthropischen Gesellschaft kann es nicht geben.

Es ist aber erforderlich, den Gestaltungsprozess anzuschieben und die Gedanken in eine Richtung zu lenken, die es erlaubt, bisherige Denkmuster zu überwinden und an Entwürfen für philanthropische Gesellschaftsformen zu arbeiten. Wichtig ist es dabei, den Menschen wieder in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Handelns zu stellen, sozusagen auf einen Felsen mitten im Strom der Finanzen, Dienstleistungen und Spekulationen.

Die Arbeit des Menschen und der Mehrwert, den er für unsere Gesellschaft erzeugt, werden in einer philanthropischen Gesellschaft besondere Anerkennung finden. In einer philanthropischen Gesellschaft kann vor allem erprobt werden, dass wir nicht für Geld leben, sondern dass Geld dafür da ist, uns zu mobilisieren und unser Tätigwerden zu ermöglichen. Eine andere Form der Bewertung unseres Handelns schafft womöglich anhaltenden Wohlstand für viele Menschen.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski