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Zimperlich

Ältere Menschen erinnern sich sicher noch an die Ermahnung des Kindes: „Sei doch nicht so zimperlich!“ Dieser Ausdruck scheint gänzlich aus unserem Wortschatz verschwunden zu sein. Aber, wenn man sich erinnert, weiß man doch noch ganz genau, was damit gemeint ist. Das so angesprochene Kind sollte mit dem Jammern und Klagen aufhören und den augenblicklichen Schmerz oder Kummer überwinden. Es half oft, zwar nicht deshalb, weil damit der Schmerz oder der Kummer weg waren, sondern weil das angesprochene Kind nicht zimperlich, also wehleidig sein wollte.

Nach einer früher weit verbreiteten Ansicht galt, dass man Sorge, Kummer und Schmerz nicht öffentlich zeigt, eigene Dinge für sich behält oder in der Familie belässt und Haltung bewahrte. Mit gutem Grund hat sich die Gesellschaft hier geöffnet und gestattet es dem Menschen, seine Gefühle vor anderen auszubreiten.

Aber, und dies sollte hier bedacht werden, wäre es vielleicht ganz gut, wenn nicht jeder seinen Sorgen, seinem Kummer und seinem Schmerz einen besonderen Stellenwert beimessen würde, sondern erkennt, dass es allen Menschen so geht oder so gehen könnte. Wenn wir auf Krisen schauen, dann können diese sehr persönlich sein, aber auch alle Menschen betreffen.

Betroffenheit ist ein persönliches Erlebnis, aber auch ein gemeinschaftliches. Wir können uns im Kummer über unsere Situation verlieren oder uns einen Ruck geben und dabei selbst ermahnen: „Sei doch nicht so zimperlich!“ Damit wird das Problem sicher nicht beseitigt, aber wir haben ein weiteres Werkzeug, mit diesem fachmännisch und nicht nur emotional umzugehen.

Eine Gesellschaft, die aus Menschen besteht, die sich ermahnen, nicht so zimperlich zu sein, ergreift nach jeder Krise die Initiative, trocknet ihre Tränen, wagt wieder ein Lächeln und macht weiter. Passt die Ermahnung also heute noch? Sicher.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Geschwätz

Also, Hand aufs Herz. Wer ist nicht fast drauf und dran zu kapitulieren angesichts der Flut an schriftlichen Botschaften, stammen diese aus E-Mails, Fachzeitungen, Zeitschriften, Blogs, Bücher und sonstige schriftliche Äußerungen. Zu allem Schriftlichen gesellt sich das Mündliche aus Smartphone, Fernsehen und Rundfunk. Der Computer bietet das volle Programm und fordert dazu auf, auch noch Nachrichten wahrzunehmen, die unspezifisch Leser und Zuhörer erreichen.

Alles scheint wichtig zu sein. Das ist es aber nicht. Die Geschwätzigkeit hat Einzug gehalten in alle Medienbereiche, also auch in alles Optische, ob Kunst oder Film. Nichts bleibt von der Geschwätzigkeit verschont. Selten werden Filter angeboten, die das uns Wichtige oder uns Interessante aussondern, zum Denken anregen oder Empfindungen längerfristig bedienen. Die Rückbezüglichkeit auf andere Wortbeiträge oder Vorkommnisse macht es fast unmöglich, noch einen eigenen Standpunkt der Verfasser erkennen zu können.

So fängt allmählich das ganze öffentliche Wort- und Bildgeschehen an, sich in einen Brei zu verwandeln, der in seiner Klebrigkeit uns alle immunisiert gegen wirkliche Neuigkeiten aus der Philosophie, der Kunst und der Gesellschaft. Natürlich wird die Geschwätzigkeit in Allem noch zunehmen, aber sie wird zwecklos bleiben. Es ist zu befürchten, dass die allmähliche Abstumpfung gegenüber Worten dem Standard des Empfängers entspricht. Um künftig noch geneigte Zuhörer und Leser sowie Betrachter zu haben, sollten wir uns mit unserer Schwatzhaftigkeit zurücknehmen und bleibende Eindrücke provozieren.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Was bleibt

Bei jeder mir bekannten Trauerfeier fällt irgendwann der Satz: Der Verstorbene wird ewig in unserem Gedächtnis bleiben, wir werden ihm ein dauerndes Andenken bewahren und seine Taten bleiben uns Vermächtnis. Das hört sich gut an, stimmt es aber auch?

Ich habe da meine Zweifel. Zwar mag ein Großteil der Menschen sich wünschen, ihre kleine Welt oder auch die große Welt möge sie im bleibenden Gedächtnis behalten, aber tatsächlich ist dies nur wenigen vorbehalten. Es handelt sich dabei fast ausnahmslos um Persönlichkeiten aus der Kultur im weitesten Sinne, Wissenschaftler, namhaft, historisch, wichtige Politiker und Verbrecher. Nicht unerwähnt bleiben darf allerdings das höchst persönliche Erinnern innerhalb der Familie, welches aber eine Generation meist auch nicht überdauert.

Wenn die postmortale Anerkennung fast umgehend erlischt und doch die Anerkennung anderer Menschen und in der Gesellschaft eines unserer wichtigsten Anliegen überhaupt ist, lohnt sich dann angesichts der Todesprognose überhaupt der Aufwand, mit großem Engagement für sich und auch für andere Menschen zu leben?

Ich meine, ja. Zwar ist jede Geburt zunächst und vor allem ein höchst persönliches familiäres Ereignis, aber auch ein gesellschaftliches. Jedem von uns, der in die Welt kommt, wird bereits mit der Geburt eine Aufgabe zugewiesen, die im Laufe des Lebens zu erfüllen sein wird. Die Rolle, die wir spielen, mag auf den ersten Blick nebensächlich wir­ken, sie ist es aber nicht. Eine Gesellschaft kann nur so funktionieren, dass alle an ihr teilhaben, jeder seinen Beitrag leistet und damit andere und sich selbst in den Lebensbildungsprozess mit einschließt. Ohne diese Leistung jedes Einzelnen von uns, kann das Menschenwerk nicht gelingen, wobei allerdings auch eine Vollendung niemals zur Debatte steht. Wir spielen un­sere Rolle und wenn es dann an der Zeit ist, übernimmt ein anderer. Die Übergänge sind nicht abrupt, sondern fließend.

Wissen und Erfahrung werden weitergegeben, prägen die genetische Matrix, um auch künftigen Generationen Gelegenheit zu geben, ein sinnerfülltes Leben zu führen. Aber, gerade weil die Bedeutung jedes einzelnen Menschen für unsere Gemeinschaft von so herausragender Bedeutung ist, dürfen wir nicht nachlassen, jedem Menschen bereits zu Lebzeiten ein solch hohes Maß an Anerkennung und Respekt zu erweisen, dass Nachrufe nur das Echo unserer Wertschätzung sind.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Tod

Herr, lehre uns Bedenken, dass wir sterben müssen, so heißt es in der Bibel, Psalm 90, Vers 12; 1. Korinther 15 Vers 55 hält dagegen unter Protest „Tod, wo ist dein Stachel?“ John Donne bezeugt in seinem Gedicht „Death be not proud“ den Tod für überwindbar. Wie immer wir versuchen, damit umzugehen, der Tod kommt. Jeder Mensch ist sterblich.

In Ihrem Gedichtband „Von der Hand gesprungen“ hat Rosemarie Bronikowski im Gedicht „Das Leben hat´s in sich“ hinzugefügt: „Das Lachhafte am Leben ist seine Kürze, die vorher wie Länge aussah“. Sich dessen bewusst seiend, dürfte der Appell, den wir an uns selbst richten, nicht vergeblich sein: „Mensch, werde wesentlich“. Was kann uns dieser Satz sagen?

Derjenige, der sich angesprochen fühlt, könnte zum Beispiel darüber nachdenken und Konsequenzen daraus ziehen, dass es angesichts der Endlichkeit sinnvoller ist, sich zu versöhnen, als sich zu entzweien. Im Volksmund ist es natürlich nur dahingesagt: „Das letzte Hemd hat keine Taschen“. In Wahrheit versucht jeder in seiner Tasche bis zum letzten Tage so viel zu belassen, wie möglich ist, um dann die Taschen an die nächste Generation weiterzugeben. Dann beginnt alles wieder aufs Neue.

Da Geld auch geronnene Arbeit ist, bestünde die Möglichkeit, die Üppigkeit unseres Verdienstes mit anderen zu Lebzeiten zu teilen. Da gibt es viele Möglichkeiten, die nicht mit Verzicht, sondern mit Fortsetzung des Reichtums auf andere Weise zu tun hat. Eingedenk der Endlichkeit unseres Lebens geht es um die persönlichen und wirtschaftlichen Beiträge, die wir gegenüber der Familie und der Gesellschaft erbringen, und zwar auch dann, wenn wir den Erfolg unseres Wirkens möglicherweise selbst gar nicht mehr erleben. Der Mensch, der über sich selbst hinaus zu denken und zu handeln vermag, der hat den Tod wahrhaft überwunden.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Plan B

Es gibt Dinge, die müssen erst reifen. Wenn man beharrlich dran bleibt, stellt sich der Erfolg irgendwann ein. Es gibt aber auch Dinge, die scheinen auf den ersten Blick mühelos zu gelingen, weil alles darauf hindeutet. Doch dann taucht unerwartet ein Hindernis auf, ein Missverständnis wird zum handfesten Problem, plötzlich werden die Verhandlungspartner ausgetauscht, die Geschäftsgrundlage radikal verändert oder eine Entscheidung auf lange Zeit verschoben.

Es ist also absehbar, dass das Projekt scheitert. Eine Katastrophe bahnt sich an, die sich in Unternehmen, aber auch in der Politik und der Gesellschaft ausbreiten und bleibenden Primär- und Sekundärschaden verursachen kann. Es sei denn, es gibt einen Plan B, der das Scheitern des Plan A schon voraussehend einkalkuliert hat. Das Vorhandensein eines Plans B hat viele Vorteile. Er verschafft Gelassenheit, wo sonst Irritation, Empörung, Fassungslosigkeit oder Aggressionen das Handeln bestimmen.

Der Plan B ersetzt nicht den Plan A, sondern leitet aus der jeweiligen Situation neue Handlungsoptionen ab, die die Fähigkeit des Planinhabers, auf jede Herausforderung zu reagieren, unter Beweis stellt. Das Vorhandensein eines Plan B wird dazu führen, dass diejenigen, die den Plan A zum Scheitern bringen wollten, nun erkennen, dass der Verhandlungspartner möglicherweise auch einen Plan B hat und alles versuchen, diesen zu verhindern und sich folglich doch noch auf die Bedingungen des Plans A einlassen. Statt Machtverschiebungen, Vertrauensverluste und Schäden wird vielleicht dann doch ein Ergebnis erzielt, mit dem alle Beteiligte gut leben können, weil sie sich durch konsequentes Handeln Respekt verschafft haben.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Policy

„Der Mensch denkt, Gott lenkt – kein Red´ davon“ meint Bertold Brecht. Er hat wohl Recht. Der Mensch hat aufgehört zu denken, jedenfalls zu denken in gesellschaftlichen Sinnzusammenhängen. Es gibt aber auch niemanden, der für ihn denkt. Zum Denken gehören zwei: der aktive Denker und der passive Denker, also derjenige, der die Gedanken versteht und umsetzt.

Dabei gäbe es Vieles in unserer Gesellschaft zu bedenken, aber uns sind die handelnden Denker abhandengekommen. Wir denken nur, dass wir denken, weil Medien dies behaupten. Tatsächlich ist aber das Denkvakuum vielfach wahrzunehmen, auch bei Bildungsinitiativen bis hin zur Flüchtlingsthematik. Denken erfordert, nicht nur auf augenblickliche Situationen zu reagieren, sondern vorausschauend Konzeptionen zu entwerfen, die Erfahrungen gleichermaßen beinhalten, wie kühne Herausforderungen und das noch zu Leistende.

Policy, d. h. die grundlegenden Verabredungen zu den Zukunftsplänen unserer Gesellschaft verwirklicht sich nicht durch Aufstockungen des bereits Gedachten, sondern nur durch Brüche und neues Beginnen. Schluss damit! Jetzt machen wir es einmal anders! Dies kann gesellschaftlich oft viel sinnfälliger aus einer Situation führen, als ein sicherungsbedachtes Weiterwurschteln. Mut, Risiko und Freude an neuen unerwarteten Erfahrungen können nicht nur einzelnen Menschen, sondern auch der Gesellschaft insgesamt bei der Zukunftsgestaltung Impulse geben.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

PHILANTHROPIC INDUSTRIES

„Philanthropic Industries“ klingt fremd. Dies aber nur solange, bis gesellschaftlich wahrgenommen wird, welche Bedeutung philanthropische Unternehmen in der Zukunft gewinnen können und bis die schrittweise Umsetzung der Idee versucht wird. Einen fertigen, allumfassenden Entwurf der philanthropischen Gesellschaft kann es nicht geben.

Es ist aber erforderlich, den Gestaltungsprozess anzuschieben und die Gedanken in eine Richtung zu lenken, die es erlaubt, bisherige Denkmuster zu überwinden und an Entwürfen für philanthropische Gesellschaftsformen zu arbeiten. Wichtig ist es dabei, den Menschen wieder in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Handelns zu stellen, sozusagen auf einen Felsen mitten im Strom der Finanzen, Dienstleistungen und Spekulationen.

Die Arbeit des Menschen und der Mehrwert, den er für unsere Gesellschaft erzeugt, werden in einer philanthropischen Gesellschaft besondere Anerkennung finden. In einer philanthropischen Gesellschaft kann vor allem erprobt werden, dass wir nicht für Geld leben, sondern dass Geld dafür da ist, uns zu mobilisieren und unser Tätigwerden zu ermöglichen. Eine andere Form der Bewertung unseres Handelns schafft womöglich anhaltenden Wohlstand für viele Menschen.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski

Wer wagt, gewinnt!

Wer wagt, gewinnt! Wir müssen grenzenlos spinnen, um aus der Vielfalt der Gedanken und Empfindungen Verwertbares zu gewinnen, daraus Neues entwickeln, um das  so Geschaffene wieder normativ zu ordnen. Wer grenzenlos denkt, ist beileibe kein Ha­sardeur, sondern ein Rea­list, der seine Möglichkeiten nicht beschränkt, sondern seine Potentiale optimal ausschöpft. Jeder, der im Geschäftsleben „seine Frau“ oder „seinen Mann“ steht, weiß, dass ohne Integrität, Wa­gemut, Zutrauen an die eigenen Fähigkeiten und Verantwortungsbe­wusstsein nichts läuft. Zocker und Zauderer kommen nicht sehr weit. Sie verheddern sich im Gewirr ihrer Ansprüche und Ab­wehrstrategien, was sich auch als eine große Belastung unserer Gesellschaft darstellt. Unser Leben hat sich zwar nicht grundsätzlich in diesem Jahrhundert verändert, aber es entwickelt sich viel rasanter und dynamischer weiter als wir dies früher geglaubt und erwartet haben. Dies geschieht einerseits durch äußere Einflüsse, wie sie sich am Beispiel der IT-Technologie abzeichnen, andererseits aber auch durch eine zunehmend persönliche Bereitschaft, neue Wege zur Gestaltung unserer Zukunft zu wagen. Offen und frei für Neues zu sein bedeutet, nicht nur eine Sicht auf die Dinge zu behaupten, sondern die eigenen im Zusammenspiel mit öffentlichen wahrzunehmen. Die Formung des „Wir-Ichs“ ist ein Prozess, der wachsen­den Einfluss auf unsere ganze Gesellschaft gewinnt, denken wir zum Beispiel an „Liquid Democ­racy“ oder Gesellschaftsphänomene wie Facebook. Dabei ist festzustellen, dass jeder Ein­zelne von uns als Individuum wahrnehmbar bleiben möchte, aber auch Wert darauf legt, bei der Entwicklung unserer Gesellschaft mitzusprechen, gestaltend dabei zu sein. Das gilt nicht nur für die technischen Heraus­forderungen, sondern auch für die Veränderungen im Bereich der Warenproduktion und des Dienstleistungs- und Sozialbereichs. Dabei ist zu erkennen, dass bestimmte Produkte im konven­tionellen Warenbereich von Arbeitnehmern auch in anderen Ländern vielleicht sogar besser und effektiver hergestellt wer­den können. Wir sind dagegen womöglich in der Lage, Produkte im Bildungs-, Dienstleistungs- und Sozialbereich weitaus effektiver zu konzipieren und zu gestalten. Die Bedeutung dieser Bereich für die Zukunft unserer Gesellschaft zeichnet sich ab, ist aber noch längst nicht definiert. Dabei hat das Wert, was wir Menschen als wertvoll erachten. Ob dies ein Gemälde von Picasso ist oder das Produkt Pflege­dienst für ältere Menschen, das Bil­dungsangebot im frühkindlichen Bereich oder gar die Entwicklung unserer Städte und Social Communities, insbesondere unter Integrationsgesichtspunkten. Völlig neue Produkte warten dar­auf, dass wir sie entdecken, ihnen Form geben und für ihre Realisie­rung sorgen, wobei als In­strumentarien der Umsetzung nicht nur die herkömmlichen Stiftungen zur Verfü­gung stehen, sondern alle Unternehmenseinsatzformen mit dem Versprechen sozialer und auch finanzieller Renditen. In unserer Gesellschaft gilt beständig der Satz: Was nichts kostet, ist nichts wert. Deshalb müssen in der Umsetzungsphase dieser Produkte Rekompensationsprozesse abge­bildet werden, die dem Anspruch des Einzelnen auf Anerkennung seines Einsatzes dauerhaft Rechnung tragen.

Wer zuletzt kommt, den bestraft das Leben. Oder anders gesagt, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Es liegt an jedem von uns, schon heute alle Möglichkeiten zu visionieren, damit wir uns beizeiten  mit anderen konkur­rierend und ergänzend zur klassischen Warenproduktion mit unseren Fähigkeiten einbringen können, selbstverständlich dabei auch profitieren von unseren bisherigen im herkömmlichen Wirtschaftsverkehr gewonnenen Erfah­rungen.

Um uns auf den Weg zu machen zu neuen Herausforderungen und diese Ziele, soweit wir sie für lohnenswert erachten – auch zu erreichen – benötigen wir die Weitsicht von Men­schen, die ihr Herz in den Ring werfen, mit Sachverstand und Wagemut ihre Kompetenzen zur Verfügung stellen, um für unsere Gesellschaft neue wirtschaftliche und ideelle Gestaltungsräume in den wichtigen Berei­chen der Daseinsvorsorge und Fürsorge zu öffnen.

Hans Eike von Oppeln-Bronikowski